Qualitätsmanagement

Download Kurzpräsentation Wege zur Qualität.


Qualitätsverfahren “Wege zur Qualität“

Einleitung
Aus dem besonderen Ansatz des Qualitätsverfahrens ,,Wege zur Qualität" ergab sich die Notwendigkeit, eine dazu stimmige Auditierungsform samt entsprechender Ausbildung zu
entwickeln. Die Auditierung soll als periodische Fremdevaluation die durch das Verfahren
veranlagte laufende Selbstevaluation fördern und ergänzen. Die Vielzahl der Institutionen
welche ,,Wege zur Qualität" auf den unterschiedlichsten Arbeitsfeldern anwenden,
rechtfertigen neben der inhaltlichen Begründung die Einrichtung einer eigenständigen
Auditierungsgesellschaft, wie sie nun mit der Confidentia - Gesellschaft zur Förderung
institutioneller Eigenverantwortung besteht.



Aufgabenstellung und Geltungsbereich
Die Confidentia hat einerseits die Aufgabe, Institutionen im selbstverantwortlichen Umgang
mit dem Qualitätsverfahren ,,Wege zur Qualität" zu unterstützen und neu zu impulsieren;
andererseits hat sie gegenüber Öffentlichkeit und Behörden sicherzustellen, dass die
Einrichtung ,,Wege zur Qualität" verfahrensgerecht anwendet und die Anforderungen des
BSV erfüllt.

Die Confidentia ist eine unabhängige Auditierungs- und Zertifizierungsgesellschaft; ihre Akkreditierung umfasst folgenden Geltungsbereich:

  • Heilpädagogik (z.B. Früherziehung, heilpädagogische. Tagesschulen, Schulheime)
  • Sozialpädagogik (z.B. Wohnheime' Werkstätten, Eingliederungsstätten)
  • Alters- und Pflegeheime
  • Psychiatrische Einrichtungen
  • Ambulante und stationäre Dienste (z.B. Sucht- und Drogentherapie u.a.)
  • Pädagogik (z.B. Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen)
  • Ausbildungsstätten

Binnenstruktur und Aussenverhältnis der Confidentia
Die Confidentia - Gesellschaft zur Förderung institutioneller Eigenverantwortung ist rechtlich eine Aktiengesellschaft. Deren Kapital wird von der ,,Stiftung zur Förderung assoziativer Wirtschaft" gehalten; diese Stiftung hat laut Statut die Aufgabe, Eigenkapital zu neutralisieren, d.h. frei von privaten Sonderinteressen zu halten. Damit ist auch von der finanziellen Seite her sichergestellt, dass die Confidentia in der Ausgestaltung ihrer Strukturen und ihrer Tätigkeit unabhängig bleibt.
Die Confidentia verfügt ihrerseits über ein umfassendes Qualitätsmanagement, das auf ,,Wege zur Qualität" aufbaut.
Das Verhältnis zur Stiftung ,,Wege zur Qualität" als Verfahrenseigentümerin ist in einem
Vertrag transparent und aufgabengerecht geregelt. Die Beziehungen der Confidentia zu den zu auditierenden Einrichtungen und den lizenzierten Auditorinnen und Auditoren sind
ebenfalls vertraglich geregelt.



Auditierungsverfahren
Die Art und der Aufbau des Auditierungsverfahrens der Confidentia will eine Brücke schlagen zwischen Aufsichtsverantwortung und institutioneller Eigenverantwortung. Das Auditierungsverfahren dient folgenden Zielen:

  • Es soll den inneren Arbeitszustand einer Institution anhand jeweils stichprobenweise ausgewählter Gesichtspunkte erfahrbar und bewusst machen. Das Gesprächsobjekt ergibt sich inhaltlich aus der institutionseigenen Aufgabenstellung und dem darauf gründenden Tätigkeitsspektrum; die Gesichtspunkte des Gespräches folgen einerseits den Gestaltungsfeldern des Verfahrens ,,Wege zur Qualität" und andererseits den 19 BSVBedingungen.
  • Das sich aus dem Audit ergebende Bild wird schriftlich als Auditbericht und auch
    mündlich an die Institution und ihre Verantwortlichen zurückgespiegelt. Dadurch soll es die Einrichtung zur Weiterarbeit, zu Verbesserungen oder Innovationen anregen. Die im Audit sichtbar gewordenen Mängel sind dagegen Anlass für entsprechende Verbesserungsmassnahmen.
  • Bei gravierenden Mängeln, welche die übliche Streuweite der Einzelerscheinungen
    überschreiten, erfolgt - nach Anhörung des Auditteams und der Einrichtung - ein
    Beanstandungsschreiben durch die Zertifizierungsstelle. Die dadurch veranlasste
    Veränderung muss auf geeignete Weise nachgewiesen werden, ehe eine Zertifizierung erfolgt.
  • Auditierung und Zertifizierungsstelle sollen auch gegenüber den aufsichtsführenden Behörden und den anderen Partnern der Einrichtung aufzeigen, wie die selbstgesteckten Aufgaben und Ziele verwirklicht werden. Das Audit hat damit eine vertrauensstiftende und schutz-gebende Funktion.

Auditoren
Die Audits werden von einem Auditteam durchgeführt; dieses setzt sich aus einem Verfahrensauditor - mit dem Kompetenzschwerpunkt im sozialorganisatorischen Bereich - und einem je nach Art der Einrichtung entsprechend qualifizierten Fachauditor zusammen.

Zertifizierung und Überwachung
Aufgaben, Zusammensetzung und Kompetenzen sowie Arbeitsweise der Zertifizierungsstelle sind in einer Geschäftsordnung geregelt. Diese wird vom Lenkungskreis' der sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Behörden, der Einrichtungen, der Leistungsempfänger und der Stiftung ,,Wege zur Qualität" zusammensetzt, genehmigt und ihre Umsetzung überwacht.

Die Zertifizierungsstelle überprüft und validiert den Auditbericht und entscheidet gestützt darauf über Zertifizierung oder Nichtzertifizierung der Einrichtung; sie überwacht ferner den Umgang der Einrichtungen mit den ausgestellten Zertifikaten und Signets.

 

 

 

 

 

Aus unserem Leitbild:

UMGANG
Wir unterstützen Menschen in ihrer Eigenverantwortung und fördern sie in
ihrer Entwicklung.